Preise-2
Da sich die Preise und die Kosten von Location zu Location ändern, kann man keine genauen Angaben machen.
Faktoren wie Fahrtweg, benötigtes bzw. gewünschtes Equipment oder Arbeitsaufwand machen ein Teil des Preises aus.
Gerade beim Lichtequipment gibt es eine große Auswahl, die ich anbieten kann und den Hauptteil der Preisgestaltung ausmachen.
Durchschnittlich sind es bei mir bei einer Spieldauer von 18 – 03 Uhr und dem mittleren Lichtpaket ca. 1500 €. Variiert natürlich wie soeben erwähnt, je nach Auflegedauer und benötigtes Equipment sowie Entfernung.
Welches Equipment ich alles für Sound und Licht habe, findet man in der Kategorie „Equipment“
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Um die meist gestellte Frage „Was kostet ein DJ?“ und dem Preis eines DJs zu beantworten, greife ich nun etwas vor. Bevor hier in diesem langen Blog weiter drauf eingehe. möchte ich erwähnen, dass man allgemein für einen einigermaßen vernünftigen DJ mit einem Einstiegspreis von 500€ (ohne Equipment) und bei 700-1000€ mit Equipment rechnen sollte.
Der Durchschnittspreis für einen erfahrenen und professionellen DJ liegt zwischen 1100-1800€, was auch meinen Preislichen Rahmen entspricht. Der Durchschnittspreis liegt bei mir meist bei ca. 1500 € und variiert wie anfangs schon erwähnt, je nach Auflegedauer und benötigtes Equipment sowie Entfernung.
Wenn es sich um vielgebuchte oder hauptberufliche DJs handelt, können die Preise in manchen Fällen jedoch deutlich höher ausfallen und bis zu 2500€ oder mehr kosten.
Einige Leute finden diese Preise möglicherweise zu hoch, fragen sich warum es solche Preisliche unterschiede gibt, und entscheiden sich für einen günstigeren DJ der für einen Abend inklusive Equipment nur 300-500€ kostet, oder lassen anstelle eines DJs beispielsweise eine Spotify-Playlist laufen. Allerdings sollten sie bedenken, dass ein guter DJ nicht nur für die Musik, sondern auch für die Atmosphäre, die er schafft, verantwortlich ist. Ein DJ ist ein Künstler und seine Arbeit erfordert viel Vorbereitung, Erfahrung, können und das Gespür die Richtige Musik zur richtigen Zeit zu spielen. Dies kann keine Playliste erfüllen.
DJ oder Playliste?!
DJ oder Spotify-Playlist? Eine Gegenüberstellung
Mit dieser Frage beschäftigten sich erstmal die meisten. Brauchen wir einen DJ oder reicht auch eine Playliste?!
Die Vorteile für einen DJ liegen allerdings auf der Hand.
- Flexibilität: Ein DJ ist mit seiner Musik sehr flexibel und kann sich jeder Situation anpassen. Er hat das Auge und das Gespür dafür, welches Lied gespielt werden muss, um die Leute abzuholen.
- Keine Pausen: Ein DJ mixt die Lieder ineinander und verhindert so Pausen, die den Tanzflow unterbrechen.
- Störungsfreier Ablauf: Bei einer Playlist kommt es oft dazu, dass jeder daran herumklickt, kein Lied mehr richtig ausgespielt wird und nur noch wenige tanzen.
- Full-Service: Bei einem DJ müssen Sie sich nicht um die Anlage, das Licht oder die Musik kümmern. Er ist ein Dienstleister, der Sie unterstützt.
– Ein DJ ist mit seiner Musik sehr Flexibel und umfasst mehrere Genres.
Jede Geburtstagsparty sowie Hochzeit laufen anders und sind dynamisch.
Keine Playlist kann so im Voraus geplant werden, dass dies zu der Situation passend ist.
– Der DJ kann sich hier jeder Situation anpassen. Ist der Musikstil gerade perfekt und die Gäste tanzen, kann nochmal um ein paar Lieder erweitert werden. Auch andersrum gilt dieser Vorteil natürlich auch: kommt ein Lied gerade nicht gut an oder die Gäste haben von einem Musikgenre genug gehört, kann man schnell das Lied wechseln.
– Ein (guter) DJ hat das Auge und das Gespür dafür, welches Lied gespielt werden muss um die Leute abzufangen.
Sie müssen sich um nichts kümmern.
Bei einer Playlist kommt meist wenig Stimmung auf, da die Lieder meist durcheinander kommen. Nach einem Schlagerlied folgt plötzlich ein Rock Song und danach Pop usw. – schlimmer noch, nach jedem Lied ist meist noch eine kurze Pause und unterbricht so den Tanzflow.
Liederwünsche können nicht so gut umgesetzt werden. Meistens man sich selber darum kümmern, die Gäste stehen lassen und an den PC gehen.
Und sind wir mal ehrlich…. wie verläuft dies mit einer Playlist meist zur späten Stunde? Da klickt jeder an der Playlist herum, kein Lied wird mehr richtig ausgespielt und nur die, die an der Playlist herumspielen, tanzen noch. Das wirst du und deine Gäste wohl weniger mögen.
Möchtest du sowas ?! Ich denke eher nicht.
Weiterer Vorteil eines DJs:
Bei einem DJ hat man den Vorteil dass man sich um vieles nicht kümmern muss.
Du musst dich nicht um eine Anlage kümmern, diese nicht Abholen, nicht Aufbauen, selbst verkabeln und wieder zurück bringen.
Du musst dich nicht um das Licht oder Raumbeleuchtung kümmern.
Du musst dich nicht um die Musik und deren Zusammenstellung kümmern.
Manche DJ haben sogar eine Fotobox oder einen Beamer den du Mieten könntest.
Der professioneller DJ ist nicht nur ein DJ , sondern ein Dienstleister der dich bei der Party unterstützt und diese bereichern kann.
Das sollte man bedenken
Bedenkt, dass bei einer Feier meist nur 3 bis 4 Dinge in Erinnerung bleiben.
1. Wie sah das Brautpaar aus (entfällt bei einer Geburtstagsparty)
2. Wie war die Location
3. Wie war das Essen
4. Wie war die Musik / der DJ / die Band oder die Party danach.
Die Party bleibt aber bei den meisten am stärken in Erinnerung. So stellt sich die Party danach als eines der wichtigsten Grundsteine dar!
Du hast es in der Hand, für welchen DJ du dich entscheidest und ob du eher einen unerfahrenen DJ möchtest und etwas günstiger fährst, eventuelle technische Einbußen hinnehmen musst oder der DJ die nicht auf die Wünsche der Gäste eingehen kann. Es ist Etwas, wie bei einer Wundertüte. Es können Neulinge dabei sein, die gut sind, aber noch zu wenig Aufträge haben. Sie können aber auch das böse Erwachen bekommen.
Für eine Geburtstagsparty ist das ok. Aber für eine Hochzeit wäre eine böse Überraschung und eine schlechte Party ein No-Go. Schließlich heiratet man (hoffentlich) nur einmal im Leben.
Entscheide dich doch eher für einen etwas höherpreisigen, aber dafür erfahrenen DJ mit einer großen Musikauswahl und Musikkenntnis, der ein hochwertiges Equipment mitbringt, flexibel ist und nicht mitten bei der Party die Musik ausmacht. Einer, der zuverlässig ist, sich zu benehmen weis und dir und deinen Gästen einen schönen Partyabend beschert. Du bist dadurch sorgloser und beruhigter.
Budgetverteilung beachten. Trotz knappen Budget.
Klar gibt es viele, bei denen das Budget eher knapp ausfällt. Hier sollte man die Kostenverteilung doch nochmal überdenken und eventuell an anderer Stelle etwas sparen. Erinnert sich in ein paar Jahren noch jemand an eine Fotobox mit zahlreichen Accessoires oder an eine große Candy/Keksbar, wo womöglich die hälfte nicht gegessen und gar weggeworfen wird? Braucht man eine Vielzahl an Deko-Elementen oder einer Hüpfburg?
Verstehet mich nicht falsch. Eine tolle Deko und Ausgefallene Ideen sind toll auf einer Hochzeit. Ein Feuerwerk ist auch immer was tolles.
Doch leider planen die meisten aber nicht einmal 10 % ihres Budgets für einen die Party am Abend ein, was recht wenig ist, wenn man bedenkt, dass das feiern doch einer der wichtigsten Bestandteile einer Hochzeitsfeier ist.
Es ist auch völlig ok, wenn manche Brautpaare nicht viel Geld für einen DJ ausgeben möchten. Dann darf man aber auch keine professionelle Leistung erwarten.
Meistens kommt von den Brautpaaren der Satz, dass man keinen Profi braucht oder kein großes Licht benötigt. Dennoch hängen die Aussagen meist zusammen mit einem doch recht professionellen Anforderungen an den DJ.
Der DJ soll gut Mixen, auf die wünsche und Stimmung der Gäste eingeben, eine recht gutklingende Anlage haben und manch andere Dinge erfüllen.
Heißt im Umkehrschluss, man will zwar einen Profi-DJ haben, aber keinen bezahlen.
Manchmal können die professionelleren DJs noch weitere Dienstleistungen anbieten wie Beamer, Foto-Box, Raumbeleuchtung, weitere Lautsprecher für einen weiteren Raum oder Außenbereich.
Somit sparen Sie im Endeffekt etwas Zeit und Geld, um nicht weitere Dienstleister suchen zu müssen.
Auch ganz wichtig….! Vergleiche den DJ und schaue nicht nur auf dem Preis. Jeder DJ hat seine stärken und Schwächen. Da sollte man schauen dass der DJ zu einem passt! Musikalisch sowie auch Menschlich.
Meine Schwäche (und das gebe ich offen zu) sind keine gute Moderation und wenig Kenntnisse bei 80er und Rock Liedern.
Meine Stärke liegen Musikalisch bei Moderne Party Musik, House, Dance und von den 90er bis zu den heutigen Charts. Ebenso habe ich auch ein gutes Gespür für das, was die Gäste hören möchten da ich ständig aufs Publikum achte (Crowd-Reading) und keine vorgefertigte Playliste habe. Ich mixe ständig Live!
Bei mir merkt man die Leidenschaft fürs DJing sowie die liebe fürs Detail.
Stylischer LED-DJ Tisch, passende Beleuchtung, Ambientebeleuchtung und echtes Qualitatives Profi-Equipment von Denon, Shure oder eine Anlage von Voice-Acoustic!
Das Vorwort: DJ Preise im Allgemeinen
Kaum ein Thema wird so heiß diskutiert wie der Preis eines DJs. Viele Paare stellen sich beim Planen ihrer Hochzeit früher oder später die Frage: „Warum kostet ein DJ eigentlich so viel?“. Dass ein Hochzeits-DJ 1.000 €, 1.500 € oder mehr kosten kann, überrascht viele Paare. Kein Wunder – kaum jemand kennt den Einblick in den tatsächlichen Aufwand und die Kostenstruktur.
Dieser Artikel soll als umfassender Leitfaden dienen, um Transparenz zu schaffen. Ich zeige euch als Brautpaar – oder auch Kollegen – wie sich ein fair kalkulierter DJ-Preis zusammensetzt, was ein DJ wirklich leistet, warum manche DJs 600 € verlangen und andere 1.500 € oder mehr – und wo genau der Unterschied zwischen Hobby-DJ und Profi liegt. Denn es geht nicht um Abzocke – sondern um Fairness, Qualität und Aufklärung.
Die enorme Preisspanne und verschiedene DJ-Typen
Auf der Suche nach einem DJ stößt man auf sehr unterschiedliche Preise. Die Preisspanne für DJs ist enorm breit. Von 300 – 3000€ ist so ziemlich alles dabei. Grundsätzlich ist in diesem Bereich alles erlaubt, und es steht jedem frei, seine eigenen Preise festzulegen.
Um dies zu verstehen, ist es wichtig, die verschiedenen Typen von DJs und ihre Leistungen zu unterscheiden. Auf dem Markt finden sich DJs in verschiedenen Kategorien, angefangen bei Anfänger-Hobby-DJs über Gelegenheits-DJs bis hin zu erfahrenen Profis. Je professioneller ein DJ ist, desto höher sind in der Regel seine Preise. Dies kann auf die Verwendung hochwertigerer Ausrüstung, umfangreichere Erfahrung und zusätzliche Kosten wie Umsatz- und Gewerbesteuer, Versicherungen und andere Ausgaben zurückzuführen sein.
Konkrete Preisspannen: Was Sie erwarten können
Um die Frage nach dem Preis zu beantworten, hier ein grober Überblick:
- Ein vernünftiger Einstiegspreis für einen DJ liegt typischerweise bei 500€ (ohne Equipment) und zwischen 700-1000€ mit Equipment.
- Der Durchschnittspreis für einen erfahrenen und professionellen DJ liegt zwischen 1100-1700€ oder auch 1100-1800€. Der Autor eines der Artikel gibt an, dass sein Durchschnittspreis meist bei ca. 1500 € liegt.
- In einigen Fällen können die Preise jedoch deutlich höher ausfallen, insbesondere wenn es sich um vielgebuchte oder hauptberufliche DJs handelt, die bis zu 2500€ oder mehr verlangen.
Manche Menschen empfinden diese Preise vielleicht als zu hoch und ziehen einen preiswerteren DJ in Betracht, der für einen Abend inklusive Equipment nur 300-500€ kostet. Alternativ entscheiden sie sich sogar dafür, anstelle eines DJs eine Spotify-Playlist laufen zu lassen. Oftmals sehen die Menschen nur den Preis, ohne den Wert und die umfangreiche Arbeit eines DJs zu erkennen.
Nun aber zu den Kosten und deren Zusammenstellung!
Wie stellt sich der Preis im Allgemeinen zusammen? Viele sehen nur die eigentlichen 8-10 Arbeitsstunden und vergessen völlig, dass es noch mehr Stunden sind die vor allem im Hintergrund ablaufen und dass ein DJ noch weitere Kosten hat.
Ich erzähle hier in einem langen Blog, wie sich der Preis im Allgemeinen für DJs und unter anderem auch bei mir zusammensetzt, damit du dir ein Bild machen kanns, ein Gefühl dafür bekommst und mitrechnen kannst, warum ein DJ über 1000€ kostet.
Viele sehen nur die eigentlichen 8-10 Arbeitsstunden und vergessen völlig, dass es noch mehr Stunden sind und man für das Equipment auch zahlen muss oder dass ein DJ noch weitere Kosten hat. Wenn du die Zusammenstellung und Kalkulation eines DJs etwas genauer wissen willst, nehme dir nun etwas Zeit 🙂
Die Anatomie des DJ-Preises: Eine detaillierte Aufschlüsselung
Eine Hochzeit ist kein einfacher Club-Gig. Als DJ begleite ich euren Tag über viele Stunden, und mein Einsatz beginnt lange vor der ersten Note:
Aufgabe | Zeitaufwand (Ø) |
---|---|
Erstkontakt & Vorgespräch | 1–2 Stunden |
Planung & Musikvorbereitung | 2–3 Stunden |
Equipment einladen | 30–60 Minuten |
Anfahrt zur Location | 30–90 Minuten |
Aufbau (Ton, Licht, Ambiente) | 1–2 Stunden |
Spielzeit auf der Hochzeit | 6–10 Stunden |
Abbau & Rückfahrt | 2–3 Stunden |
Equipment ausladen & Wartung | 1 Stunde |
Die Vorbereitung
Der Anfang eines DJs-Jobs liegt immer in der Vorbereitung.
Heißt: sich mit dem Auftragsgeber, dem Geburtstagskind oder dem Brautpaar über Email oder einem Telefonat über seine Vorstellungen zu unterhalten, den groben Rahmen zu besprechen und ein Vorstellungsgespräch bzw. Erstgespräch zu terminieren. Hierfür fallen schon die ersten 2-3 Arbeitsstunden an.
Nun kommt die kleine Vorauswahl der Lieder für den Abend. Zusätzlich kommen noch irgendwelche Liederzusammenschnitte für Auftritte, Spielchen oder Hochzeitstanz hinzu. Plötzlich sind hier auch wieder 2-3 Stunden angefallen.
Meistens telefoniert oder trifft man sich nochmal zwei Wochen vor der Veranstaltung für eine Stunde, um nochmal alles kurz durchzugehen. Gerade bei Hochzeiten ist das sehr wichtig. Da werden die ersten Gespräche schon meist ein Jahr vorher oder noch früher gemacht. In dieser Zeit ändert kann sich noch einiges ändern.
Abgesehen von Hochzeiten, soll der Abend für einen (meist runden) Geburtstag ein gelungener Abend werden. Hier ist ein weiteres Gespräch einfach Pflicht, damit später alles stimmt.
Somit hat man eine Vorbereitungszeit von 5 bis 7 Stunden.
Der große Tag… Am Tag der Party
Die Fahrzeit
Auch diese darf man nicht unterschätzen.
Wenn man hier für einen Weg ca 45 bis 60 Minuten braucht, kommen hier auch wieder weitere 1,5 oder 2 Stunden hinzu.
Fährt man hier wie in meinem Falle schon am Vortrag zum Aufbau zur Location und manchmal auch nochmal am Sonntag zum Abbauen, verdoppeln oder verdreifachen sich die Fahrzeiten
Die Auf- und Abbauzeit
Je nach Größe und Wünsche kann man für das Einladen ins das Auto/Hänger meist schon eine Stunde einrechnen, welche dann auch beim Ausladen wieder anfallen.
Der Arbeitstag beginnt damit, dass das Auto oder Hänger mit der Technik beladen wird.
Je nach Größe und Wünsche sind das 1 bis 2 Stunden, welche dann auch beim Ausladen wieder anfallen.
Nun kommt der Fahrtweg von ungefähr 45-60 Minuten hinzu. Mal mehr mal weniger.
Für den Technikaufbau braucht man je nach Menge und Größe der Veranstaltung sowie die Anzahl der Helferlein von 1 bis 4 Stunden.
In den meisten Fällen brauchen wir 1,5-2 Stunden.
Wenn die Gäste die Heimreise antreten, heißt es nicht, dass wir DJs Feierabend haben.
Nun fällt wohl der unangenehmste Teil an: der Abbau. Dieser geht glücklicherweise schneller als der Aufbau.
Für den Abbau sowie das Verladen ins Auto oder den Hänger, ist man je nach Menge aber auch nochmal 1 oder 2 Stunden beschäftigt.
Somit hat man direkt bei der Party je nach größe eine Auf- und Abbauzeit von 4 bis 6 Stunden.
Nehmen wir nun mal an dass die Gäste wie in den meisten Fällen um 17 Uhr den Saal betreten. Das heißt, dass bis dahin die Technik stehen sollte (besser eine halbe Stunde vorher), alle Kabel, Cases weggeräumt und das Auto vom Eingang weg ist.
Für den Technikaufbau braucht man je nach Menge des gebuchten Equipment, Anzahl der Helferlein sowie die Gegebenheiten vor Ort, von 1 bis 4 Stunden. Man hat nicht überall das Glück, direkt vor dem Eingang Ein und Ausladen zu können.
In den meisten Fällen brauchen wir für das Standardpaket 1 – 1,5 Stunden.
Heißt: unser Arbeitstag beginnt durch das beladen, der Fahrzeit und der Aufbauzeit, schon mal durchschnittlich 4-5 Stunden vor Beginn der Veranstaltung und in unserem Beispiel um 13 Uhr.
Merke also:
Vorbereitungszeit von ca. 5 – 7 Stunden, + 4-5 Stunden Ein- Ausladezeit/Aufbau/Fahrtweg = ca. 8-12h Hintergrundarbeit die auch einkalkuliert werden sollten.
Nun kommt der Teil der Arbeit, wo die meisten kennen und sehen. 8 Stunden (oder mehr) Musik auflegen, Party machen und gute Laune zu verbreiten.
Auch wenn man hier später anfängt, so bleibt die Arbeit drumherum dennoch bestehen und macht am Ende auch nicht viel mehr am Budget aus. Davon mal abgesehen, dass es nicht gut kommt, wenn der DJ mittendrin aufhört, wenn die Gäste voll am Tanzen sind oder die Gäste sehnsüchtig auf den DJ warten.
Meist sind die Partys gegen 3 oder 4 Uhr zu Ende und wir haben bis dahin schon 14 Stunden hinter uns.
Könnt Ihr euch vorstellen, wie man sich nach 14 Stunden Arbeit am Stück fühlt?! Da ist man schon ziemlich platt.
Doch wir lieben unseren Job und daher macht uns dies weniger aus.
Wenn die Gäste die Heimreise antreten, heißt es nicht, dass wir DJs Feierabend haben.
Nun fällt wohl der unangenehmste Teil an: der Abbau. Dieser geht glücklicherweise schneller als der Aufbau.
Für den Abbau sowie das Verladen ins Auto oder den Hänger ist man je nach Menge aber auch nochmal 1 bis 3 Stunden beschäftigt.
Mittlerweile ist sind schon rund ca. 15-16 Stunden Arbeitszeit vergangen und die Uhr zeigt meistens 4 oder 5 Uhr an.
Bis man Zuhause ist und die Technik zumindest ins Lager gestellt hat, zeigt die Uhr dann 5 oder gar 7 Uhr morgens an und wir haben ca. 16-18 Stunden hinter uns und dann erst Feierabend.
Zusammengefasst
Für eine Feier haben wir DJs mit Aufbau, Fahrzeit und DJing eine durchschnittliche direkte Arbeitszeit von 15 bis 20 Stunden, zusätzlich pro Hochzeit oder Geburtstag eine Vorbereitungszeit durch die oben genannten Aufgaben vor der Feier von 5 bis 7 Stunden.
Das ergibt eine Arbeitszeit pro Feier von durchschnittlich 20-25 Stunden.
Wer dies nun mit 300€ oder 500€ berechnet, hat entweder ein großes Herz, Realitätsverlust oder eine Rechenschwäche. Im schlimmsten Fall alles drei 😊
Auf jeden Fall würde sich hier entweder ein Stundensatz von 10€ ergeben, welches sogar unter dem Mindestlohn liegen würde oder der DJ hat hier nur die Abnutzung des Equipments berechnet und seinen Arbeits-Stundenlohn nicht bedacht.
Wie Sie sehen kommt man hier insgesamt schnell auf 8 Stunden bis gar 15 Stunden Hintergrundarbeit welche kaum jemand bewusst wahr nimmt.
🧰 Gesamtzeit pro Hochzeitsjob: 20–25 Stunden
Und das oft am Wochenende – inklusive Nachtschicht.Übrigens: Aufbau ist nicht gleich Aufbau: Qualität zeigt sich schon vor dem ersten Song. Manche DJs sind in 30 Minuten aufgebaut – andere brauchen 60 oder 90 Minuten oder sogar noch mehr. Doch dabei geht es nicht nur um Schnelligkeit, sondern um Sorgfalt und Anspruch
Ein Hobby-DJ stellt oft nur das Nötigste hin: Controller, Laptop, eine kleine Lichtanlage – irgendwo auf einen einfachen Tisch, manchmal sogar direkt im Case. Ein einzelner Lichteffekt wird aufgestellt, der dann wild im Sound-to-Light-Modus blinkt. Kabel verlaufen kreuz und quer über den Boden – unschön, ungesichert und ohne System. Hauptsache: schnell fertig.
Ein professioneller DJ hingegen denkt weiter: Ein eigener DJ-Tisch mit integriertem Setup, ordentlich verlegte und gesicherte Kabel, abgestimmte Lichttechnik – teilweise mit mehreren Lichtquellen (z. B. Ambiente-Licht, Moving Heads, Spots) – alles durchdacht positioniert, optisch passend zur Location und technisch sauber aufgebaut.
Natürlich kann auch ein Profi mit optimiertem Setup in 30–60 Minuten einsatzbereit sein. Aber: Wer mehr Licht, mehr Technik und mehr Wirkung mitbringt, braucht manchmal eben auch ein paar Minuten länger – und investiert diese Zeit ganz bewusst in Qualität und Wirkung.
➡️ Fazit: Ein schneller Aufbau ist nicht automatisch ein guter Aufbau. Ob jemand sein Equipment ordentlich, sicher und ansprechend aufbaut, sagt oft viel über seinen Anspruch als DJ aus.
🎛️ 2. Technik, Transport & Wartung
Ein professioneller DJ bringt nicht nur einen Laptop und gute Laune mit, sondern eine komplette mobile Veranstaltungstechnik:
- Hochwertige Lautsprecher & Subwoofer
- DJ-Controller / Mixer
- Lichttechnik (Moving Heads, Ambiente, Spots)
- Stative, Kabel, Cases, Stromversorgung
- Backup-Technik für Notfälle
Diese Technik kostet nicht nur in der Anschaffung mehrere tausend Euro, sondern muss auch regelmäßig gewartet, transportiert und teilweise ersetzt werden.
Dazu kommen:
- Fahrtkosten & Fahrzeugverschleiß
- Wartungsarbeiten zuhause (Reinigung, Updates)
- Lagerung & Vorbereitung
- Ersatzteile (Kabel, Lampen etc.)
➡️ Jeder Gig bedeutet Verschleiß und Aufwand – selbst wenn alles glatt läuft.
🛠️ Wie viel Technik steckt drin?
Schon bei mittelgroßen Hochzeiten (60–100 Gäste) kommt Technik im Wert von 8.000–15.000 € zum Einsatz – solides Mittelmaß:
Komponente | Marktwert (€) |
---|---|
DJ-Controller (Pioneer/Denon) | 1.200–2.000 € |
Laptop mit DJ-Software | 1.000–1.800 € |
Lautsprecher (2x Aktiv) | 1.600–2.500 € |
Subwoofer (1–2 Stück) | 800–2.000 € |
Lichttechnik (Moving Heads, PARs) | 1.500–3.000 € |
Lichtsteuerung (DMX, Laptop) | 400–1.000 € |
Stative, Traversen | 500–1.000 € |
Kabel, Cases, Zubehör | 500–1.000 € |
Backup-Equipment | 500–800 € |
Transportkoffer, Flightcases | 500–800 € |
➡️ Gesamtwert pro Gig ca. 10.000–15.000 €
Bei gehobenem Setup (Ambiente-Licht, Speziallösungen) steigt der Wert schnell auf 20.000 € oder mehr.
Je nach dem was man für eine Veranstaltung braucht, hat das Equipment einen Wert von 5.000 bis 20.000 Euro. Klar geht das auch billiger, aber bei einem zu günstigen Equipment kann es Tonaussetzer kommen, Totalausfall oder ein erhöhtes Defektrisiko des Equipments, eine schlechte Soundqualität (gerade bei einem höheren Lautstärkepegel), kein vernünftiger Bass, wenig Ausbeute beim Licht oder nur ein wildes Kirmes-Geblinke.
Ich habe ausschließlich hochwertiges DJ-Equipment von führenden Markenhersteller wie Pioneer, Denon DJ, Native Instruments, Shure, Voice-Acoustic oder Zeck.
Auch bei mir kommen wir bei einer Buchung und dem mittleren Standardpaket zu einem Warenwert von um die 20.000€.
Hier gibt es dann 2 Verfahren, wie man den Preis fürs Equipment berechnet.
Entweder man mietet das Equipment an und überträgt dem Kunden den Mietpreis oder man hat, wie ich, sein eigenes Equipment und berechnet hier einen bestimmten Abnutzungswert. Schließlich muss das Equipment auch bezahlt werden oder irgendwann ein neues gekauft werden.
Selbst bei einem sehr günstigeren Equipment, welches man meist als Anfänger benutzt, liegen wir mit einer Sound-Anlage, DJ-Controller oder andere Abspielgeräte, Mikrofon, Boxenständer und Licht, auch schnell bei einem Gesamtpreis von 3.000-4000€.
Beim Equipment gibt es natürlich viel Luft nach oben und es kommt ganz auf Ihre Wünsche an.
Benötigt Ihr z.B. noch einen Beamer für eine Dia-Show, Gästespiele oder eine TV Übertragung?!
Möchtet Ihr in einem Nebenraum oder auf dem Außenbereich noch etwas Beschallung? Eventuell mit einer anderen Musik als im Innenbereich?
Wünscht Ihr euch noch mehr Lichter und Floorspots? Konfettikanonen?
All dies verursacht nochmals Zusatzkosten.
💎 High-End-Technik: So mache ich es
Einige DJs – wie ich selbst – setzen auf Premium-Equipment, das deutlich hochwertiger ist. Bei mir kommt regelmäßig Technik im Wert von über 25.000 € zum Einsatz:
- Voice Acoustic Lautsprecheranlage (ca. 10.000 €) ➝ Exzellente Klangqualität & hohe Leistung
- ApeLabs Maxi Ambiente-Beleuchtung (18 Stück) ➝ ca. 5.400 € für hochwertige Akku-LED-Uplights
- ApeLabs Pix-Sticks (6 Stück) ➝ ca. 1.800 € für effektvolle Partybeleuchtung
- Weitere 1.800 € Technikwert für Moving Heads und bewegte Lichtstimmung
- DJ- & Steuertechnik ➝ über 6.000 € für professionelle Ausstattung (Denon Prime 4, Apple MacBook, DJ-Tisch, Wolfmix DMX, Shure Funkmikrofon)
- Hinzu kommen Cases, Kabel, Stative und weiteres Zubehör.
➜ Mein DJ-Equipment im Allgemeinen Überblick ansehen
➡️ Solches Equipment bietet exzellenten Klang, perfekte Optik und höchste Zuverlässigkeit.
💰 Technikwert in der Gagenkalkulation
Ein DJ stellt zwar keine „Technikmiete“ extra in Rechnung, doch Anschaffung, Wartung und Verschleiß fließen in eine Technikpauschale ein:
Berechnungsgrundlage | Kosten pro Gig |
---|---|
Equipmentwert (15.000 € / 25 Gigs/Jahr = 100 Gigs, 4 Jahre Abschreibung) | 150 € |
Wartung, Reparaturen | 15–25 € |
Transport, Versicherung | 15–30 € |
Empfohlene Mindest-Technikpauschale gesamt | ca. 170–200 € |
➡️ Hochwertig arbeitende DJs sollten mind. 200 € Technikanteil kalkulieren, um dauerhaft Qualität sicherzustellen. Eher sogar 250 €
Weitere Arbeit
Die „unsichtbare“ Arbeit im Hintergrund
Zusätzlich hat man als DJ noch weitere Dinge zu erledigen, die gar nicht so bewusst sind.
- Pflege und Wartung der Technik: Geräte müssen gereinigt werden, um Ausfälle zu vermeiden.
- Kommunikation: Tägliche Beantwortung von Mails und Telefonaten kann 1-2 Stunden in Anspruch nehmen.
- Musikmanagement: Wöchentlich neue Songs durchhören, kaufen und die Musikbibliothek pflegen, kann manchmal einen ganzen Tag dauern.
- Lichtshows programmieren: Moderne Scheinwerfer müssen programmiert werden, was mehrere Stunden oder gar Tage dauern kann. Eine Lichtshow zu programmieren, kommt fast einem Song zu komponieren gleich.
- Marketing: Die Pflege von Website und Social Media Kanälen erfordert ebenfalls viel Zeit.
Zusätzlich hat man als DJ noch weitere Dinge zu erledigen, die gar nicht so bewusst sind und hinter den Kulissen bzw. jenseits vom Ort des Geschehens passieren.
Pflegen und Warten der Technik
Die Technik muss öfters mal gereinigt werden, um keinen Ausfall oder gar Brand zu verursachen.
Besonders Geräte mit einem Lüfter müssen geöffnet und vom Staub befreit werden, die sich nach jedem Auftritt ansammeln.
Mails und Telefonate führen
Als gefragter DJ bekommt man täglich mehrere Anfragen. Diese müssen beantwortet und organisiert werden. Auch hier fallen je nach dem Täglich 1-2 Stunden an.
Musik beschaffen und Up-To-Date sein
Wöchentlich kommen neue Songs auf dem Markt. Auch in irgendwelchen DJ-Pool-Seiten oder sonstigen Portalen, in denen es täglich neue Remixe gibt. Diese sollten alle durchgehört werden um immer auf dem Stand zu sein. Gerade als Hochzeits- oder Geburtstags DJ hat man mehrere Genres, die man spielt und in denen man sich auskennen sollte.
Bis man sich hier einmal durchgehört, gekauft und sortiert hat, vergeht manchmal ein ganzer Tag.
Musikbibliothek pflegen und sortieren
Neue Musik muss auch sortiert und eingepflegt werden.
Mit einer gut sortierten Library findet man die Songs schneller und kann auch passende Lieder schneller aufrufen.
Lichtshow Programmieren
Moderne, vor allem bewegte, Scheinwerfer müssen einprogrammiert werden. Jede noch so kleine Bewegung, jeder Farbwechsel, jeder Ablauf und jeder einzelne Scheinwerfer muss erst programmiert werden.
Wer dies nicht tut, hat im Ende ein wildes Kirmeslicht, das einfach nicht zur Musik passt.
Umso mehr Geräte, umso mehr muss man also machen. Auch beim Austausch eines Scheinwerfers muss man, je nach dem, alles wieder neu machen, da sich die Steuerkanäle (sogenannte DMX Kanäle) von Gerät zu Gerät unterscheiden.
Ich spreche hier gerne davon, dass eine Lichtshow zu programmieren, fast einem Song zu komponieren gleich kommt.
Auch wenn man das nicht jeden Tag macht, sitzt man hier mehrere Stunden oder gar Tage daran.
Website und Social Media pflegen
Wer meint, man braucht keine Website oder dass Social Media so schnell nebenher geht bzw. unter Freizeit abzustempeln ist, liegt vollkommen falsch.
Auch eine Website braucht etwas Pflege und muss hin und wieder erneuert werden. Damit z.B. Google und Co. diese in den Suchmaschinen finden. Hier kommen wir ungefähr von 1-2 Stunden in der Woche
Viel mehr Arbeit sind die Social Media Kanäle.
Täglich mehrere Storys posten, Reels oder Beiträge zu veröffentlichen, verlangt am Tag auch eine Menge Zeit ab.
Zusammengefasst kann/könnte ein DJ hier eine Wöchentliche Arbeitszeit von bis zu 15-30 Stunden im Hintergrund haben.
Natürlich variieren die Stunden je nach Bekanntheit oder Größe und Herzblut die man hier reinsteckt.
📑 Unternehmerische Kosten
Als haupt- oder nebenberuflicher DJ führt man ein kleines Unternehmen – mit allen dazugehörigen Pflichten:
- Einkommensteuer (fällt immer an, auch für Kleinunternehmer)
- Gewerbesteuer (ab ca. 24.500 € Gewinn/Jahr)
- Haftpflicht- & Equipmentversicherung
- Steuerberatung & Buchhaltung
- Musik, GEMA-Gebühren
- Website, Werbung, SEO, Flyer
- Kontoführung, Software, Technikrücklagen
➡️ Diese Kosten sind kein „Luxus“, sondern gehören zur Grundlage für ein Business und für Zuverlässigkeit und professionelle Arbeit.
❓ Was ist das für eine Steuer, wenn keine Umsatzsteuer anfällt?
Viele glauben: „Wenn ich keine Umsatzsteuer ausweise, bin ich nicht steuerpflichtig.“
❌ Falsch. Auch Kleinunternehmer (unter 24.500 € Jahresumsatz) zahlen Einkommensteuer auf ihren Gewinn.
Wenn du zusätzlich ein Gewerbe angemeldet hast, zahlst du ab ca. 24.500 € Gewinn jährlich auch Gewerbesteuer.
👉 Keine Umsatzsteuer bedeutet also nicht „steuerfrei“!
🎚️ Hobby-DJ vs. professioneller DJ: Warum die Gagen so unterschiedlich sind
Viele Paare fragen sich:
„Wieso kostet ein DJ 600 € und der andere 1.500 € oder mehr?“
Die Antwort: Nicht jeder DJ arbeitet unter denselben Voraussetzungen und kalkuliert richtig.
Kriterium | Hobby-DJ | Professioneller DJ |
---|---|---|
Motivation | Spaß, Leidenschaft, Freundschaft | Beruf, Einkommen, Verantwortung |
Preiskalkulation | Bauchgefühl oder Pauschal | Realistisch & professionell kalkuliert |
Technik | Einfach bis mittelmäßig | Hochwertig, mehrfach abgesichert |
Vertrag, Rechnung | Oft kein Thema | Standard |
Vorbereitung | Minimal | Individuell & detailliert |
Versicherung | Meist keine | Haftpflicht & Equipment abgesichert |
Steuer | Oft unklar, ggf. Einkommensteuer | Einkommen- & ggf. Gewerbesteuer |
➡️ Wichtig: Ein Hobby-DJ kann sympathisch und engagiert sein, kalkuliert aber oft nicht nachhaltig. Ein Profi trägt Verantwortung und investiert regelmäßig in Qualität, Absicherung und Weiterbildung.
Ein Blick in die Kalkulation: Was sollte ein DJ mindestens realistisch kosten?
Beispiel: Professioneller DJ, Hochzeit mit 80 Gästen:
Posten | Aufwand / Kosten |
---|---|
Arbeitszeit (gesamt 20–25 Std.) | 600 € (30 €/Std.) |
Fahrtkosten & Verschleiß | 30 € |
Technik-Rücklage & Wartung | 60 € |
Versicherungen & Verwaltung | 35 € |
Rücklage für Ausfall & Urlaub | 50–70 € |
Altersvorsorge & Krankenrücklage | 50 € |
Steuer (Einkommensteuer pauschal) | 200–250 € |
💡 Realistische Mindestgage: 1.100–1.300 € brutto pro Hochzeit. Klingt erstmal viel. Aber abzüglich der ganzen Kosten und der Einkommensteuer bleibt nicht mehr viel übrig.
📉 6. Was bleibt übrig, wenn ein DJ „nur“ 1.000 € verlangt?
Auf den ersten Blick wirkt 1.000 € fair – aber nach Abzügen bleibt deutlich weniger. Hier eine Beispielrechnung:
Posten | Betrag (€) |
---|---|
Bruttogage | 1.000 € |
Fahrtkosten & Verschleiß | –30 € |
Technik-Rücklage & Wartung | –60 € |
Versicherungen & Verwaltung | –35 € |
Rücklage für Ausfall & Urlaub | –50–70 € |
Altersvorsorge & Krankenrücklage | –50 € |
Steuer (Einkommensteuer pauschal) | –120–150 € |
➜ Verbleibender Unternehmerlohn: ca. 500–550 €
➜ Arbeitszeit (realistisch): ca. 20–25 Stunden
➜ Effektiver Stundenlohn: ca. 25–30 €/Std.
⚠️ 7. Was passiert bei nur 600 € Gage?
Posten | Betrag (€) |
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Einnahme brutto | 600 € |
Technik, Fahrt, Versicherung | −160 € |
Rücklagen & Vorsorge | −70 € |
Steuer (Einkommensteuer pauschal) | −80–100 € |
Übrig für den DJ selbst | ca. 250–290 € |
Arbeitszeit | 15 Stunden |
Effektiver Stundenlohn | ca. 17–20 €/Std. |
➡️ Als Hobby in Ordnung – aber nicht nachhaltig tragbar für professionelle DJs, die davon leben wollen.
🕓 Nachtarbeit & Wochenenden – oft vergessen!
Ein DJ, egal ob Hobby oder Profi, arbeitet, wenn andere Freizeit haben:
– Abends & nachts (oft von 18–3 Uhr)
– An Samstagen, Sonntagen & Feiertagen
– Häufig 10–12 Stunden am Stück ohne echte Pause
In vielen anderen Berufen gibt es Nacht- oder Wochenendzuschläge (25–50 %).
Ein DJ erhält diese nicht direkt, sollte sie aber indirekt einkalkulieren.
➡️ Wer das nicht macht, arbeitet langfristig zu billig und gefährdet seine Existenz.
Ein DJ, der zu billig arbeitet, spart meistens an:
- Equipmentqualität
- Absicherung (Versicherungen, Ausfälle)
- Vorbereitung & Service
- Zuverlässigkeit der Technik und Kommunikation
Das kann eure Hochzeit gefährden – und sorgt dafür, dass gute DJs langfristig aussteigen oder auf Nebenjobs angewiesen sind, weil es wirtschaftlich nicht funktioniert.
Die Besonderheiten einer Hochzeit
Hochzeiten gelten nicht umsonst als die „Königsdisziplin“ bei Mobilen DJs. Der höhere Preis eines Hochzeits-DJs spiegelt die gesteigerten Anforderungen, Erwartungen und den zusätzlichen Aufwand wider.
Gründe für den höheren Preis bei Hochzeiten:
- Zusätzliche Dienstleistungen: Oft wird die musikalische Untermalung der Zeremonie, die Bereitstellung von Mikrofonen für Reden und die Koordination mit anderen Dienstleistern erwartet.
- Mehr Planungsaufwand: Ein Hochzeits-DJ muss sich intensiv mit dem Paar treffen, deren Wünsche besprechen, eventuell den Hochzeitstanz schneiden und Absprachen mit Trauzeugen treffen.
- Höhere Verantwortung: Eine Hochzeit ist ein einmaliges Ereignis mit hohen Erwartungen. Der DJ trägt eine große Verantwortung, um sicherzustellen, dass die Stimmung perfekt ist.
Das Risiko des „günstigen DJs“: Ist es das wert?
Oft hört man Geschichten von günstigen Unprofessionellen DJs die sich betrinken, unpassend Kleiden, keine Musikauswahl haben, Musik von Spotify oder gar YouTube spielen (weil man sich keine Musik leisten kann) und plötzlich Werbung zwischen durch kommt, schlechte Soundqualität, keine Musikwünsche zulassen, sich krank melden und nicht kommen usw.
Es sind natürlich nicht alle so und ich betone hiermit, dass man nicht alle über einen Kamm scheren sollte. Jeder fängt mal klein an! Auch ein günstiger DJ kann gut sein. Teuer heißt nicht gleich das beste. Nur zeigt die Erfahrung oftmals was anderes.
Für eine Geburtstagsparty ist sowas trotz Ärgernis noch verkraftbar. Aber für eine Hochzeit wäre dies ein Worst-Case-Szenario. Gerade für eine Hochzeit braucht es Erfahrung und ein gewisses Know-How.
Mein Tip: Machen Sie sich am besten ein Bild von Ihrem DJ und Fragen Sie nach einem Kennlerngespräch.
Fragen Sie nach Mixtapes um seinen Mix kennenzulernen, So hören Sie ob er auch Mixen kann und welche Lieder er spielt.
Fragen Sie welches Equipment er alles hat und lassen Sie sich Bild von seinen Aufbauten zeigen.
So sehen Sie ob Ihr ausgewählter DJ (egal welcher Preisklasse) Ihren Ansprüchen und Vorstellungen entspricht.
Meine Mixe findet man übrigens auf Mixcloud.com oder jeden Donnerstag Live auf Twitch. Wie meine Aufbauten aussehen kann man unter Equipment ansehen oder auf meinem Instagram Account.
Welche Fragen ich oft gestellt bekomme, kann man unter meinen FAQ´s sehen.
Hier beantworte ich viele Fragen die mir schon gestellt wurden und so können Sie sich auch ein Bild von mir und meiner Leistungen machen.
Es ist wichtig zu betonen, dass man nicht alle über einen Kamm scheren sollte. Jeder fängt mal klein an, und auch ein günstiger DJ kann gut sein. Teuer heißt nicht gleich das Beste. Nur zeigt die Erfahrung oftmals was anderes. Ein günstiger DJ ist wie eine Wundertüte: Es können Neulinge dabei sein, die gut sind, aber man kann auch das böse Erwachen bekommen.
Ein DJ, der zu billig arbeitet, spart meistens an Equipmentqualität, Absicherung, Vorbereitung und Zuverlässigkeit.
Die richtige Wahl treffen: Mehr als nur der Preis
Preis allein macht noch keinen Profi. Ein DJ, der 1.200 € oder mehr verlangt, kann professionell arbeiten – muss es aber nicht zwingend. Leider gibt es auch Anbieter, die hohe Preise verlangen, aber unzuverlässig sind oder veraltete Technik nutzen. Der Preis ist ein wichtiges Indiz – aber nicht das einzige.
Tipps für die Auswahl:
- Suchen Sie das Gespräch: Machen Sie sich ein Bild von Ihrem DJ und fragen Sie nach einem Kennlerngespräch.
- Hören Sie rein: Fragen Sie nach Mixtapes, um seinen Mixstil kennenzulernen.
- Schauen Sie sich die Technik an: Lassen Sie sich Bilder von seinen Aufbauten zeigen.
- Achten Sie auf Professionalität: Achten Sie auf das Auftreten, die Kommunikation und das Gesamtpaket.
- Hören Sie auf Ihr Bauchgefühl: Am Ende muss es menschlich und musikalisch passen.
Fazit: Eine Frage des Werts und der Prioritäten
Ein DJ, der 1.200 € oder mehr verlangt, ist nicht „zu teuer“ – er kalkuliert einfach realistisch, fair und professionell.
Ein Hobby-DJ kann für 500 € oder 800 € auflegen, aber das ist nicht vergleichbar mit einem Profi, der 20+ Stunden investiert, technisch top-ausgerüstet, abgesichert und zuverlässig arbeitet.
Ein Hobby-DJ mag günstiger sein, aber er arbeitet weder wirtschaftlich noch nachhaltig professionell. Was euch wichtig ist – Verlässlichkeit, Qualität, Erfahrung oder einfach nur der Preis?
Es ist äußerst unwahrscheinlich, dass man jemanden findet, der eine wirklich professionelle Dienstleistung für insgesamt 500 Euro oder etwas mehr anbietet.
Denken Sie über Ihre Budgetverteilung nach. Bei einer Feier bleiben meist nur wenige Dinge in Erinnerung: das Brautpaar, die Location, das Essen und die Party danach. Die Party bleibt aber bei den meisten am stärksten in Erinnerung. Leider planen die meisten nicht einmal 10 % ihres Budgets für die Party am Abend ein, was recht wenig ist.
Entscheiden Sie sich doch eher für einen etwas teureren, aber dafür erfahrenen DJ, der zuverlässig ist und Ihnen einen schönen Partyabend beschert.
Am Ende zählt nicht nur, was der DJ kostet – sondern: was er euch wert ist.
⚠️ Wichtig zum Schluss: Preis allein macht noch keinen Profi.
Ein DJ, der 1.200 € oder mehr verlangt, kann professionell arbeiten – muss es aber nicht zwingend. Leider gibt es auch Anbieter, die hohe Preise verlangen, aber unzuverlässig sind oder veraltete Technik nutzen.
Genauso kann ein günstiger DJ dennoch engagiert, gut ausgestattet und professionell arbeiten – besonders am Anfang oder wenn er bewusst schlank kalkuliert.
➡️ Deshalb gilt: Preis ist ein wichtiges Indiz – aber nicht das einzige.
Achtet auf Professionalität im Auftreten, in der Kommunikation, bei der Technik und im Gesamtpaket. Lasst euch Referenzen zeigen, sprecht persönlich miteinander – und hört auf euer Bauchgefühl.
Am Ende zählt nicht nur, was der DJ kostet – sondern: was er euch wert ist.
❤️ Mein Ziel: Transparenz & Qualität
Ich liebe das DJing und investiere viel Leidenschaft, Technik, Know-how und Zeit in jede Hochzeit.
Um das langfristig auf hohem Niveau anbieten zu können, kalkuliere ich realistisch und ehrlich – und das bedeutet für euch:
- ✅ Hochwertige Technik
- ✅ Absolute Zuverlässigkeit
- ✅ Individuelle Vorbereitung
- ✅ Spaß & Qualität garantiert
Wenn ihr Fragen mit mir ein wunderbares Hochzeitsfest feiern wollt, schreibt mich gerne an.